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Geschichte des Finanzamtes Strausberg

Außenansicht des Finanzamtes Strausberg

Neustart nach der Wende

Die erste frei gewählte Regierung der DDR hatte am 2. Mai 1990 den Beschluss gefasst, zum 1. Juli 1990 Finanzämter zu bilden. Dazu zählte auch das Finanzamt Strausberg. Der Finanzamtsbezirk war mit dem damaligen Landkreis Strausberg identisch. Ende Mai 1990 begann der Aufbau des Amtes. Vordringliche Aufgabe war die Schaffung der personellen und materiellen Voraussetzungen zur sofortigen Übernahme des Umsatzsteuerrechts, der Regelungen auf dem Gebiet der Verbrauchssteuern, der Gewinnermittlungsvorschriften und verfahrensrechtlicher Regelungen ab dem 1. Juli 1990 und für alle weiteren Steuerarten ab dem 1. Januar 1991. 

Im Finanzamt Strausberg waren zum 1. Juli 1990 41 Bedienstete beschäftigt. 36 Bedienstete kamen aus dem damaligen Rat des Kreises Strausberg und wurden durch Überleitungsverträge übernommen. Seinen Sitz hatte das Finanzamt zunächst in Räumen der Kreisverwaltung Strausberg in der Klosterstraße 14. Am 11. August 1991 zog das Finanzamt in eine Holzbaracke in der Prötzeler Chaussee 13. Aufgrund des immer noch erheblichen Platzmangels verblieben die Bewertungs- und Grunderwerbssteuerstelle in den Räumen der Klosterstraße 14.

Aufbauhilfe aus Euskirchen

Zur Aufbauhilfe wurde dem Amt durch die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung das Finanzamt Euskirchen als "Patenamt" zugeordnet. Mit der Übernahme der Fach- und Dienstaufsicht durch den Aufbaustab der Oberfinanzdirektion Cottbus im Oktober 1990 begann eine neue Phase in der Entwicklung des Finanzamtes Strausberg.

Dabei standen zunächst folgende Aufgaben im Mittelpunkt:

  • die aufgabenbezogene Personalausstattung der Stellen,
  • der Neuzuschnitt der Sachgebiete und
  • die Qualifizierung der Angestellten zur Anwendung des bundesdeutschen Steuerrechts.

Das Amt zieht um

Die unzulängliche räumliche Unterbringung des Finanzamtes erforderte ein geeignetes Gebäude für die dauerhafte Aufnahme des Finanzamtes. Intensive Verhandlungen mit dem Bundesvermögensamt führten zur Übernahme von zwei im Rohbau befindlichen Gebäuden der ehemaligen NVA. Die Gebäude in der Prötzeler Chaussee 12a wurden für das Finanzamt und das Landesbauamt Strausberg fertig gestellt und am 12. Januar 1992 durch das Finanzamt bezogen. Die Nebenstelle folgte am 26. September 1992.

Außenansicht des Finanzamtes Strausberg

Das Finanzamt Strausberg zog 1992 in die Prötzeler Chaussee 12a. 

Zuständig für ganz Märkisch-Oderland

Am 1. April 1996 wurde mit dem Nachvollzug der Kreisgebietsreform die Zuständigkeit des Finanzamtes Strausberg den Strukturen der seit 1994 geltenden Kreisgrenzen angepasst. Die Altkreise Seelow und Bad Freienwalde wurden vom Finanzamt Strausberg übernommen, das damit für den gesamten Kreis Märkisch-Oderland zuständig ist.

Das Finanzamt Strausberg heute

Das Finanzamt Strausberg hat die Aufgabe, im öffentlichen Interesse Steuereinnahmen zu erheben. Im Rahmen dieses gesetzlichen Auftrags versteht sich das Finanzamt Strausberg als moderne bürgernahe Verwaltungsbehörde.